Über mich » Meine Erzählweise

Sowohl mit den Geschichten als auch mit meiner Erzählweise möchte ich mein Publikum überraschen, verführen und Vergnügen bereiten.

Durch das Erzählen möchte ich die Kultur des Zuhörens pflegen und den Zuhörern die Gelegenheit geben, sich in Ruhe auf die Geschichten einzulassen und eigenen inneren Bildern zu folgen.

Meine Geschichten sind zum Großteil traditioneller Art: Es sind alte Volksmärchen und Mythen. Sie bilden eine unerschöpfliche Quelle überraschender und zugleich einfacher Geschichten, zu denen jeder Mensch einen Zugang hat. Sie vermitteln bis heute überzeitliche Werte, Verhaltensstrukturen und Beziehungsmuster, in denen sich auch der moderne Mensch wiedererkennt.

Gerade auf der Folie der alten Geschichten wird dem Zuhörer manches oft deutlicher, als wenn ich die Geschichte modernisieren würde. Daher behalte ich die alten Texte und Inhalte bei, hole sie aber durch eine direkte und im Jetzt verankerte Erzählweise ins Heute, so dass sich der Zuhörer und Zuschauer damit identifizieren kann. Ich behandle den Märchentext fast wie einen Theatertext: Ich gestalte, forme und spiele die Erzählung, suche Haltungen und Gesten für die Figuren und Vorgänge, schlüpfe in die Rollen. Meine Erzählweise hat eine große Nähe zum Theaterspielen, doch verlasse ich im Gegensatz zum Theaterspielen nie die Erzählhaltung, sondern spiele mit dem dauernden von Wechsel von neutraler Erzählerhaltung und den Figuren der Geschichte.